Wirtschaftschronik Magdeburg

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Reger Verkehr auf dem Hasselbachplatz

von Kaiser Otto I. bis zum 8. Mai

Magdeburg war am Vorabend der Zerstörung am 16. Januar 1945 eine zwar schwer vom über fünf Jahre dauernden Krieg gezeichnete Stadt – trotzdem gehörte sie zu den führenden deutschen Großstädten. Sie hatte eine lange industrielle Tradition, war bekannt durch ihre vielen Kinos (24 wurden bei den Luftangriffen zerstört) und besaß eine stolze und vermögende Bürgerschaft.

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs steht die Stadt vergleichsweise gut da. Sie verdient am Krieg – und das nicht schlecht. Die Gründe für die gute wirtschaftliche Lage der Stadt reichen weit in die Geschichte zurück.

Das mitteldeutsche Industriedreieck zwischen Leipzig, Hannover und Magdeburg spielt in den 1940er Jahren eine große wirtschaftliche Rolle – eine umso größere, je weiter US-Amerikaner und Engländer von Westen und die Sowjetunion von Osten im von Adolf Hitler angezettelten Zweiten Weltkrieg immer weiter nach Deutschland vordringen.

Besonders Magdeburg hat sich von einer Stadt des Anlagen-, Maschinen- und Werkzeugbaus zur Rüstungsschmiede des nationalsozialistischen Reiches entwickelt. Eine Entwicklung, die die Stadt zu einem der wichtigsten Ziele in den letzten Monaten des Krieges macht.

Bli ck in den Breiten Weg
Blick in den Breiten Weg

 

Doch der Reihe nach: Betrachten wir die wirtschaftliche Entwicklung von Kaiser Otto I. bis zum 8. Mai 1945, dem Beginn der Besatzung.

 

Königsbrücke (Nordbrücken) und Bebauung
Die Königsbrücke, heute nördliche Jerusalembrücke und ein Dampfschiff.

 

Wirtschaftsboom

 

Der Erste Weltkrieg

 

Nach dem Ersten Weltkrieg

Alter Markt mit Rathaus und mit der unzerstörten Johanniskirche
Rathaus am Alten Markt mit Straßenbahnen.

 

 

Hitlers Machtergreifung und die Folgen

Marktgeschehen auf dem Alten Markt
Marktgeschehen auf dem Wochenmarkt.

 

 


 

Ein Artikel über Wirtschaft, Infrastruktur und Geschichte ergibt eine ganze Menge Zahlen. Der Übersichtlichkeit zuliebe hat die Autorin Prof. Dr. Ilona Wuschig vorn angefangen und sich in zeitlich strukturierten Absätzen durch den Zahlenwald gearbeitet. Das Ergebnis: Die Chronik der Magdeburger Wirtschaft bedarf jeder einzigen ihrer Informationen und führt spannend durch die Entwicklung der heutigen Landeshauptstadt von Kaiser Otto I. bis hin zum Ende des Zweiten Weltkriegs.